Skip to main content

Clavia


Ganze 20 Mitarbeiter zählt das 1983 gegründete kleine schwedische Unternehmen von Hans Nordelius aus Stockholm, dennoch haben die Nord Pianos, Orgeln und Synthesizer einen großartigen Ruf und gelten im Bereich der Bühneninstrumente zur Zeit als „State of the art“. Nachdem man sich zu Beginn bis Mitte der 90er auf die Entwicklung von Drumcomputern und E-Drum-Modulen mit dem Namen „Ddrum“ konzentrierte, die nun vom amerikanischen Distributor Armadillo Enterprises hergestellt und verkauft werden, beschränkt man sich mittlerweile mit großem Erfolg auf die Produktion von professionellen Tasteninstrumenten in markanter roter Farbe und mit hervorragender Verarbeitungsqualität, die auch langfristig durch regelmäßige Updates oder die Bereitstellung neuer Sounds gepflegt werden. Diese können frei zugänglich auf der Homepage heruntergeladen und auch auf ältere Modelle übertragen werden.

Die Instrumente bieten ein anderes Bedienkonzept als alle anderen auf dem Markt, man verzichtet hier bewusst auf große Displays oder mehrfach belegte Bedienelemente sondern ordnet die Knöpfe und Regler zur umfangreichen Soundbearbeitung in begrenzten Bereichen über die Tastatur. Der Vorteil ist, dass so nach guter Einarbeitung die Übersicht auf die verschiedenen Parameter eine wesentlich bessere ist.

Zunächst baute man nur Synthesizer. Später kamen dann die Orgel-Simulatoren, teilweise sogar zwei-manualig, und Pianos auf den Markt. Diese Instrumente sind mit verschiedenen Ausstattungen und unterschiedlicher Tastenanzahl oder passendem Tastaturtypus (Pianos: Hammermechanik, Orgeln und Synthesizer: Waterfall-Tastaturen, sowie ein „Best of both worlds“: leicht gewichtete Tastatur) erhältlich und werden in Serien, die einfach nummeriert werden, herausgegeben. Derzeit aktuell ist etwa der „Nord Elektro 5“, der „Nord Lead 4“ oder die beiden Varianten des „Nord Stage 2“.