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Korg

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Korg wurde 1963 in Tokio gegründet. Angefangen hat alles damit, dass sich ein Nachtclub-Besitzer und ein Akkorden-Spieler zusammenschlossen, um ein Gerät zu entwickeln, dass sich zur Begleitung dessen Club-Auftritte besser eignet als die verwendete Wurlitzer-Rhythmusmaschine. Zunächst wurde also ein solcher „elektromechanischer Rhythmuserzeuger“ entwickelt und auf Grund des großen Erfolgs noch weitere Nachfolger.

Zu Beginn der 1960er Jahren spezialisierte man sich marktbedingt auf Orgeln, bis in den 1970ern die Synthesizer aufkamen. In dieser Sparte gelang es Korg, mit der großen Konkurrenz mehr als prächtig mitzuhalten und somit gelten heute manche Instrumente dieses Herstellers als Klassiker, etwa der Polysix oder der MS-20. Mit der Entwicklung der Music-Workstation M1, ein Keyboard, dass sich spielt wie ein Synthesizer aber zusätzlich zu Aufnahmezwecken einen mehrspurigen Sequenzer enthält, landete Korg Ende der 80er einen Volltreffer, sodass ein späteres Produkt, der Korg Triton, zu den erfolgreichsten des Unternehmens gehört.

Nach einer kurzzeitigen Beteiligung von Yamaha in den 90ern begann man, auch durch den Kauf der Namensrechte des bekannten englischen Gitarrenverstärker-Herstellers „Vox Amplifikation“ Effekt- und Multieffektgeräte für elektrische Gitarren und Bässe zu bauen. Darüber hinaus gibt es kleines Zubehör wie Metronome und Stimmgeräte, aber auch Controller für Software-Sequenzer bis hin zu Soundmodulen für E-Drums. Die Haupteinnahmequelle bleiben jedoch die Synthesizer und Workstations, wo es eine breite Produktpalette vom kleinen für unterwegs bis zur erwachsenen High-End Studiomaschine gibt. Außerdem versucht man mit Masterkeyboards und eben E-Pianos vor allem am Markt für Einsteiger und Fortgeschrittene mitzumischen, was auch immer besser gelingt.