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Roland

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Auch Roland gehört zu den größeren Herstellern, auch wenn die Firma erst seit 1972 existiert. Der Name des japanischen Unternehmens wurde gezielt ausgewählt, nämlich sollte er in möglichst vielen Ländern phonetisch gleich ausgesprochen werden und auch leicht zu merken sein. Zunächst begann die Produktion von Rhythmusmaschinen, die gemeinsam mit dem bekannten Orgel Hersteller Hammond entwickelt wurden, schon kurze Zeit später arbeitete man an weiteren Innovationen und baute etwa das Hall-Effektgerät „RE-201 Space Echo“ oder den heute noch empfohlenen Gitarrenverstärker „Jazz Chorus JC-120“, der vor allem für seinen Clean-Sound beliebt ist. Vormalig unter RSS by Roland, jetzt unter dem Namen Roland selbst, gibt es eine ansehnliche Auswahl an Geräten zur Audio- und Videobearbeitung sowie digitale Mischpulte.

Den meisten Umsatz macht Roland jedoch mit E-Pianos, Synthesizern und elektronischen Schlagzeugen. Der „Fantom G“ gehört neben Yamahas „Motif XF“ und dem Korg „Kronos“ zu den besten Workstations und die Synthesizer der Jupiter- und Juno-Reihe zählen zu den Klassikern. Die Instrumente aus der V-Drums-Serie, die in jeder Preisklasse vertreten ist, gelten als Referenz-Produkte in puncto Spielgefühl und Sound.

Auch unter anderen Markennamen verkauft Roland erfolgreich Musikequipment. „Boss“ steht vor allem für unzerstörbare Gitarren- und Bass-Effektgeräte oder Drum-Computer, Edirol, in den letzten Jahren zurückgehend, für Audio- und Videorecorder. Auch die Rodgers digitalen Kirchen- und Konzertorgeln werden von Roland entwickelt.

Im Piano Bereich bietet Roland für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis Instrumente an. In diesem Bereich konkurrieren sie mit den anderen beiden großen Herstellern Yamaha und Kawai auf Augenhöhe.