Skip to main content

Yamaha

  • Ansicht:


Der japanische Riese Yamaha ist für so viele unterschiedliche Produkte bekannt, angefangen hat aber alles 1900 mit der Klavierproduktion. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wuchs die Firma astronomisch und etablierte sich in vielen verschiedenen Sparten. Hi-Fi-Produkte und Motorräder sind bei uns verbreitet, in Asien werden auch Sportartikel oder sogar Küchen unter dem Namen Yamaha verkauft, selbst im Hotelgewerbe ist man vertreten und auf dem eigenen Firmengelände hat man einen Immobilienkomplex mit Einkaufszentrum, Konzerthalle, Musikschule und Tonstudio aufgebaut.

Obwohl der Gründer Torakusu Yamaha schon 1887 seine erste Orgel gebaut hatte, ist das Klavier das Instrument, mit dem alles begann. Erst 1959 kommen die ersten elektronischen Yamaha-Orgeln auf den Markt, 6 Jahre später die ersten Blas- und Orchesterinstrumente. Heute kann man fast alles im musikalischen Bereich von Yamaha kaufen. Vor allen Dingen natürlich die akustischen Flügel und Pianos, die dazugehörigen digitalen Varianten, die einen exzellenten Ruf besitzen, und sogenannte Hybridmodelle, bei denen ein akustisches Klavier auf Knopfdruck stumm und somit digital geschaltet werden kann. Auch Studiomonitore, E-Gitarren, Blasinstrumente oder E-Geigen von Yamaha sind Kassenschlager. Darüber hinaus gibt es noch elektronische und akustische Schlagzeuge, PA-Lautsprecher und Mischpulte in allen Größen, Studio-Zubehör, Streich-, Folklore und Orff-Instrumente, Kopfhörer und jede Menge anderer Zubehör. 2005 kaufte man den Software-Spezialist „Steinberg Media Technologies“, der vor allem durch die Cubase-Reihe (Sequenzer) bekannt ist. Auch die Bösendorfer Klavierfabrik wurde 2008 übernommen.

Die Käuferschicht ist so vielfältig wie das Produktsortiment. Oft wird Yamaha wegen seiner Einstiegsmodelle gelobt, die für mehrere Jahre echten Spielspaß mit einem anständigen Instrument bieten, Fortgeschrittene stocken ihr Equipment auf oder Profis nutzen die großartigen High-End Produkte. Einen größeren Namen wie Yamaha gibt es in der Musikindustrie nicht.